Die Beine der Tragekonstruktion sind von der geschwungenen Dachform japanischer Tempel abgeleitet.
In der Vertikalen erhalten sie ihre funktionale morphologische Form als Beine des Kleiderschranks, wobei die schwarze Beize einen zusätzlichen Kontrast zu den kantigen Linien des Korpus bildet.
Die handgedrechselten Verbindungsstäbe, die das schwarz gebeizte Tragwerk halten, als auch die Stifte der Griffe sowie die Scharniere und alle sichtbaren Schrauben sind einheitlich in Messing ausgeführt und verleihen dem Möbel eine zusätzliche exklusive und elegante Note.
Auf der funktionalen Ebene war es mir wichtig, dass sich das Möbel für den Transport leicht zerlegen lässt. Dies wird durch die durchdachte Konstruktion und die Festool Domino-Möbelverbinder sowie das leicht lösbare Verbindungssystem aus Messing unterstützt.
Schrankoberseite, -boden sowie die Rückwand sind als Rahmen/Füllung-Konstruktion mit furnierten Platten ausgeführt. Das spart Gewicht und lässt mehr Spielraum für die sichtbaren und tragenden Teile aus Massivholz, wie z.B. die Seitenwände oder die Türen und Schubladenfronten, die dem Kunden im täglichen Gebrauch ein hochwertiges haptisches Gefühl vermitteln und über Generationen halten.
Die Maserung ist bei den Türen, Schubladenfronten und Schubladenböden sowie bei der Innen- und Aussenseite der Rückwand liebevoll aufeinander abgestimmt, so dass eine nahtlose Schönheit entsteht.
Die Schubladen haben keine modernen Soft-Close-Auszüge. Die traditionelle Methode, die ich für die Schwalbenschwanz-Schubladen (halbverdeckte Schwalbenschwanz-Zinken-Verbindung) ausgearbeitet habe, verleiht dem Möbel eine zusätzliche exklusive Note.
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